Casino ohne Oasis-Sperre – Zehn Online-Casinos ohne deutsche Lizenz im Vergleich
Kurz gesagt
Das Regierungspräsidium Darmstadt betreibt OASIS als zentrales Sperrsystem für den deutschen Glücksspielmarkt; alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis müssen sich technisch daran anschließen. Die zehn hier verglichenen Casinos halten ausländische Lizenzen aus Curaçao, Anjouan oder von der Tobique Gaming Commission, oder machen gar keine Lizenzangabe, und sind daher nicht an OASIS angebunden – ein staatlicher Spielerschutz über die deutsche Sperrdatei sowie ein deutscher Beschwerdeweg über die GGL entfallen damit.
Casino ohne OASIS-Sperre: der Vergleich der zehn Anbieter
✓Sperre nicht übertragen✓Curaçao/Anjouan/Tobique✓Einzahlung direkt möglich✓Eigenes Sperrsystem
Die Casinos in unserem Vergleich
Winshark Casino
9.5/10
Bonus: 150 € + 50 FS
Rund 15.000 Titel, genauer: mehr als 15.000 laut unabhängigen Quellen, machen Winshark Casino zu einem großen Haus; das Banner dazu nennt 240 %, 2.500 € und 300 Freispiele auf Basis von drei Einzahlungen. Die erste Einzahlung beschert Standardspielern 100 % bis zu 150 € und 50 Freispiele, High-Rollern 50 % bis zu 2.000 € und 100 Freispiele.
Weiter mit 80 % bis zu 200 € plus 75 Freispielen sowie 60 % bis zu 300 € plus 125 Freispielen. Die Mindesteinzahlung beträgt 20 €, der Bonusbetrag ist 45-fach umzusetzen.
Wer Tempo bei Abbuchungen schätzt, sollte bei Loki auf diese Selbstauskunft schauen: Zwischen 0 und 48 Stunden, mit Krypto und E-Wallets oft binnen 0 bis 1 Stunde. Lizenz: Anjouan, Nummer nicht veröffentlicht.
Der Katalog umfasst laut Quellen 6.000 oder mehr Slots, wobei sich die Angaben widersprechen. Fürs Willkommenspaket sind 225 % bis zu 31.500 € plus 225 Freispiele über mehrere Einzahlungen vorgesehen.
Wer vorab klären will, mit wem er es zu tun hat, beißt bei Divaspin auf Granit: Die Seite und das Regelwerk nennen weder Firma noch Aufsicht noch Lizenznummer, und casino.guru verzeichnet keine Glücksspiellizenz.
20 € Mindestbetrag; 35-fach Umsatz auf Einzahlung plus Bonus, 40-fach für Freispielgewinne. Deckel für Bonusgewinne: das Zehnfache der Bonussumme.
Wer betreibt CrownPlay, und was steckt im Katalog? Hinter dem Namen steht NovaForge Ltd; Lizenzland ist Anjouan, wobei die Nummer fehlt. Gelistet sind über 10.000 Spiele.
Zum Start sind 20 € nötig. Das Paket: 250 % bis zu 3.000 € plus 350 Freispiele in vier Schritten – 100 % bis 1.000 € plus 200 Freispiele, danach 75 %, 50 %, 25 %. Der Umsatz liegt bei 35-fach auf Bonus plus Einzahlung.
Wer Bonusbedingungen ernst nimmt, schaut bei DragonSlots Casino auf 40-fach: Bonus plus Einzahlung müssen so oft umgesetzt werden. Das Banner zeigt 460 % bis zu 4.000 € plus 700 Freispiele und 1 Bonus-Spiel und vier Einzahlungen; die erste bringt 100 % bis zu 1.000 € und je nach Betrag 25 bis 250 Freispiele, das Bonus-Spiel kommt ab 20 € dazu. Danach folgen 110 %, 120 % und 130 % bis je 1.000 € mit je 150 Freispielen.
Angerechnet werden dabei vor allem Slots mit 100 %; Tisch und Live-Casino zählen nicht; Jackpot-Titel fallen heraus. Hinweis zur Lizenz: Curaçao, ohne Nummer.
Mit 20 € ist der Einstieg bei SkyCrown getan; im Angebot liegen dann über 7.000 Spiele. Der Bonus beträgt 120 % bis zu 500 € plus 125 Freispiele zur ersten Einzahlung, abzuarbeiten mit 40-fachem Umsatz des Bonusbetrags.
Abhebungen: bis zu 72 Stunden, per E-Wallet 0 bis 1 Stunde, per Bank oder Karte 1 bis 5 Tage, so die Plattform. Die Tobique Gaming Commission steht als Lizenzherkunft in den Unterlagen.
360 % bis zu 1.450 € plus 225 Freispiele, ausgegeben in vier Einzahlungsstufen: Dabei zählt die Einsatzgrenze von 5 € pro Runde. Der Bonus verlangt 40-fachen Umsatz auf den Bonusbetrag in 7 Tagen und nur an Slots.
Hinter SlotsGem steht das Unternehmen Latcas B.V., im Katalog liegen mehr als 10.000 Spiele; Abhebungen dauern bis zu 3 Tage, sagt das Haus.
Was ist über Gransino bekannt? Wenig zum Hintergrund – Lizenz und Betreiber blieben ungenannt –, mehr zum Angebot: rund 6.000 Spiele und ein Paket aus 350 % bis zu 16.000 € plus 350 Freispiele, aufgeteilt in vier Boni.
Bonus 35-fach auf den Bonusbetrag; Mindesteinzahlung 10 €. Wer abhebt, wartet laut Anbieter 1 bis 3 Werktage.
Ein 35-facher Umsatz auf Einzahlung plus Bonus – das bedeutet, die gesamte Summe wird 35-mal gesetzt, ehe sie frei ist. Gemeint ist bei BetAlice das Paket aus 100 % bis zu 500 € plus 200 Freispiele.
Spielzahl? Eine belastbare Angabe fehlt. Starten kann man mit 10 €.
250 % bis zu 2.000 € plus 250 Freispiele, geteilt auf drei Einzahlungen – 100 % bis 750 € plus 100 Freispiele für die erste, zwei weitere Stufen für die übrigen: Das ist die Aufstellung bei Spins of Glory.
Die Spielezahl bleibt ohne belastbaren Wert, 20 € sind die Eintrittsschwelle, NovaForge Ltd ist der Betreiber.
Methodik: So vergleichen wir Casinos ohne OASIS-Spielersperre
01
Prüfung des Sperrstatus bei der Anmeldung
Wir prüfen, ob beim Anmeldeprozess eine deutsche GGL-Spielersperre technisch abgefragt wird oder ob sich Spieler ohne eine solche Prüfung registrieren können.
02
Ausländische Lizenz als rechtliche Basis
Wir dokumentieren, welche ausländische Lizenz – etwa aus Curaçao, Anjouan oder von der Tobique Gaming Commission – vorliegt, beziehungsweise ob ein Anbieter überhaupt keine Lizenz angibt.
03
Eigenverantwortung ohne staatliche Sperrdatei
Wir dokumentieren, welche eigenen Limit- und Selbstausschluss-Werkzeuge der jeweilige Anbieter bereithält, wenn die deutsche OASIS-Anbindung fehlt.
04
Auszahlungsfristen und AGB-Bewertung der Anbieter
Wir vergleichen die von den Anbietern selbst genannten Bearbeitungsfristen für Auszahlungen und ordnen die AGB-Bewertungen unabhängiger Datenbanken wie casino.guru ein.
05
Bewertung von Bonus und Willkommenspaket
Wir bewerten Bonushöhe, Umsatzbedingungen und Freispielanzahl jedes Willkommenspakets laut den veröffentlichten Bonusbedingungen der Anbieter.
Ein- und Auszahlungsrahmen im Vergleich
Zahlungsweg
Mindesteinzahlung
Max. Auszahlung
Karten (Visa / Mastercard)
€10
€5.000
Skrill / Neteller
€10
€10.000
Paysafecard
€10
—
Kryptowährungen
€20
Unbegrenzt
OASIS greift hier nicht – trotzdem verantwortlich spielen
Diese Anbieter ohne deutsche Erlaubnis sind nicht an die OASIS-Sperrdatei angebunden – informiere dich vor jeder Einzahlung über Lizenz und Bonusbedingungen und spiele nur mit Geld, das du entbehren kannst.
Was ist OASIS – und warum bleiben diese zehn Anbieter außen vor?
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder betreibt mit OASIS ein bundesweites Sperrsystem, an das jeder Anbieter mit deutscher Erlaubnis angeschlossen sein muss. Vor jeder Registrierung und jeder Anmeldung gleicht ein solcher Anbieter die eingegebenen Daten mit der zentralen Sperrdatei ab und weist den Zugang ab, sobald ein Treffer vorliegt. Grundlage ist der Glücksspielstaatsvertrag, der diese technische Anbindung für alle Erlaubnisinhaber verbindlich vorschreibt. Ohne eine gültige deutsche Erlaubnis besteht schlicht kein Zugriff auf die Sperrdatei – unabhängig davon, wie der einzelne Anbieter sonst reguliert wird. Diese Seite vergleicht zehn Casino-Marken, die alle außerhalb dieses Systems stehen, weil keine von ihnen eine deutsche Erlaubnis besitzt.
Wer sich in Deutschland selbst sperren lassen möchte, kann dies direkt bei einem Anbieter mit deutscher Erlaubnis oder über die zuständige Aufsichtsbehörde beantragen. Der Eintrag landet in der zentralen Sperrdatei und gilt ab diesem Zeitpunkt bei jedem angeschlossenen Anbieter gleichzeitig – ein Wechsel des Anbieters ändert daran nichts. Die Sperre kann befristet oder unbefristet eingetragen werden, eine vorzeitige Aufhebung ist nur auf Antrag und nach Prüfung möglich. Die Verarbeitung der gespeicherten Daten unterliegt der europäischen Datenschutzgrundverordnung, weil es sich um sensible personenbezogene Informationen handelt. All das betrifft ausschließlich Anbieter, die überhaupt an die Sperrdatei angebunden sind.
Anbieter ohne deutsche Erlaubnis haben schlicht keine technische Schnittstelle zu dieser Sperrdatei und fragen sie folglich auch nicht ab. Auf dieser Seite geht es um genau zehn solcher Marken: Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem, Gransino, BetAlice und Spins of Glory. Jede von ihnen hält eine Lizenz außerhalb Deutschlands – oder, wie bei zweien der zehn, gar keine belegbare Lizenz. Die folgenden Abschnitte stützen sich auf die Bonusbedingungen der Anbieter selbst sowie auf unabhängige Datenbanken wie AskGamblers, Gamblescope und casino.guru, Stand September 2026.
Wie die Abfrage bei einem deutschen Anbieter technisch abläuft
Bei einem deutschen Erlaubnisinhaber löst jede Registrierung und jede Anmeldung automatisch eine Abfrage gegen die Sperrdatei aus. Das System antwortet in aller Regel unmittelbar, ob eine Person eingetragen ist oder nicht; nur in Zweifelsfällen kommt es zu einer manuellen Nachprüfung, bei der Spieler kurz warten müssen. Die Prüfung erfolgt anhand persönlicher Merkmale wie Name, Geburtsdatum und Anschrift, nicht anhand der E-Mail-Adresse oder des Zahlungsmittels. Ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis kann diese Prüfung technisch nicht abschalten, weil sie fester Bestandteil des Anmeldeprozesses ist. Bei den zehn hier verglichenen Marken entfällt dieser Schritt vollständig, weil keine von ihnen über die dafür nötige Anbindung verfügt.
Was in der Sperrdatei gespeichert wird
Die Sperrdatei enthält neben dem eigentlichen Eintrag auch Angaben zur Dauer der Sperre und dazu, ob sie auf eigenen Wunsch oder auf Veranlassung eines Anbieters zustande kam. Verwaltet wird sie zentral, damit jeder angeschlossene Anbieter denselben Datenstand abfragt und keine Lücken zwischen einzelnen Erlaubnisinhabern entstehen. Der Zugriff bleibt Stellen vorbehalten, die selbst über eine deutsche Erlaubnis verfügen oder die Aufsicht darüber ausüben. Für die zehn hier besprochenen Anbieter ist diese Datenbank ohne Bedeutung, da sie außerhalb des deutschen Erlaubnisverfahrens agieren und keinen Zugang dazu haben.
Zehn Marken ohne deutsche Erlaubnis im Kurzüberblick
Winshark stützt sich auf eine Lizenz aus Curaçao mit der Nummer OGL/2024/589/0556. DragonSlots und SlotsGem nennen ebenfalls Curaçao, allerdings ohne veröffentlichte Nummer. Loki, CrownPlay, BetAlice und Spins of Glory verweisen stattdessen auf Anjouan. SkyCrown ist bei der Tobique Gaming Commission gemeldet. Für Divaspin und Gransino liegt dagegen keine belastbare Lizenzangabe vor. Genau diese Unterschiede bestimmen, wie die folgenden Abschnitte die zehn Anbieter einordnen.
Zehn Anbieter ohne OASIS – wie unterscheiden sich ihre Bonusangebote?
Ohne deutsche Erlaubnis unterliegt keiner der zehn Anbieter den Einzahlungs- und Einsatzlimits, die der Glücksspielstaatsvertrag für Erlaubnisinhaber vorschreibt. Das erklärt, warum die Bonusrahmen bei Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem, Gransino, BetAlice und Spins of Glory zum Teil deutlich großzügiger ausfallen, als es ein deutscher Erlaubnisinhaber anbieten dürfte. Wichtig dabei: Die im Folgenden genannten Werte stammen aus den jeweiligen Bonusbedingungen und sind Rahmenwerte, keine garantierten Auszahlbeträge.
Winshark wirbt mit 100 % bis zu 150 € plus 50 Freispielen zur ersten Einzahlung. Loki nennt im Banner der eigenen Seite 225 % bis zu 31.500 € plus 225 Freispiele über das gesamte Paket – ein älterer Wert im Seitentitel derselben Seite liegt darunter und wird hier bewusst nicht verwendet. Divaspin und CrownPlay kommen je auf 250 % bis zu 3.000 € plus 350 Freispiele über vier Einzahlungen, Gransino auf 350 % bis zu 16.000 € plus 350 Freispiele über vier Boni. SlotsGem staffelt 360 % bis zu 1.450 € plus 225 Freispiele ebenfalls über vier Einzahlungen.
Bei der Umsatzpflicht unterscheiden sich die Anbieter spürbar: SlotsGem verlangt eine 40-fache Umsetzung des Bonus, allerdings ausschließlich an Slots und mit einer Frist von 7 Tagen. Divaspin setzt eine 35-fache Umsetzung von Einzahlung und Bonus an, für Gewinne aus Freispielen sogar eine 40-fache – bei einer Frist von 10 Tagen je Bonus. Winshark verlangt eine 45-fache Umsetzung allein des Bonusbetrags, Gransino eine 35-fache, DragonSlots eine 40-fache Umsetzung von Einzahlung und Bonus zusammen.
Mindesteinzahlung und Höchsteinsatz während des Bonus
Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten der zehn Anbieter bei 20 €, bei DragonSlots, Gransino und BetAlice genügen bereits 10 €. Einen Höchsteinsatz während eines laufenden Bonus nennen CrownPlay, BetAlice und Spins of Glory jeweils mit 100 €, ebenso Divaspin nach den eigenen Bonusbedingungen. SlotsGem begrenzt den Einsatz pro Runde auf 5 €. Für Winshark, Loki, DragonSlots, SkyCrown und Gransino liegt dazu keine belastbare Angabe vor, weshalb an dieser Stelle bewusst keine Zahl genannt wird.
Direkt erreichbar waren aus der Redaktion heraus nur die Seiten von Loki, BetAlice und Spins of Glory; die übrigen sieben Anbieter sperren Zugriffe aus unserem Netz per Cloudflare aus. Für diese sieben stammen die Werte aus unabhängigen Datenbanken wie AskGamblers, Gamblescope und casino.guru. Deshalb ist im Folgenden stets von Anbieterangaben oder von Bonusbedingungen die Rede, nie von einem eigenen Test oder einer eigenen Auszahlung.
Gestaffelte Willkommenspakete: CrownPlay, Divaspin und Spins of Glory
CrownPlay staffelt sein Paket über vier Einzahlungen: 100 % bis 1.000 € plus 200 Freispiele zur ersten, danach 75 %, 50 % und 25 % zu den folgenden drei. Divaspin geht ähnlich vor, allerdings mit eigenen Grenzwerten: 100 % bis 1.000 € plus 200 Freispiele, dann 75 % bis 500 €, anschließend 50 % bis 500 € plus 50 Freispiele und zuletzt 25 % bis 1.000 € plus 100 Freispiele. Spins of Glory beschränkt die Staffelung auf drei Einzahlungen, beginnend mit 100 % bis 750 € plus 100 Freispielen zur ersten Einzahlung, gefolgt von zwei weiteren Stufen.
Warum eine hohe Prozentzahl allein wenig aussagt
Ein Bonus von 360 % wie bei SlotsGem klingt zunächst nach dem großzügigsten Angebot der zehn Marken, gilt hier aber nur für Slots und muss innerhalb von 7 Tagen umgesetzt werden. Ein niedrigerer Prozentsatz mit längerer Frist und geringerer Umsatzpflicht kann in der Praxis leichter zu erfüllen sein. Erst das Zusammenspiel aus Prozentsatz, Umsatzvielfachem, Frist und Höchsteinsatz ergibt ein vollständiges Bild – die Bonusbedingungen des jeweiligen Anbieters bleiben deshalb vor jeder Einzahlung die entscheidende Lektüre.
Lizenz, Betreiber und Bewertung: die zehn Anbieter im Überblick
Die Bewertungen der zehn Anbieter reichen von 9,5 bei Winshark bis 8,6 bei Spins of Glory und stammen aus unabhängigen Datenbanken, nicht aus einem eigenen Punktesystem dieser Seite. Sie sagen nichts über die Rechtslage in Deutschland aus, sondern spiegeln Kriterien wie Transparenz der Bonusbedingungen, Spielauswahl und Support wider. Eine hohe Bewertung ersetzt daher nicht die eigene Prüfung von Lizenz und Bedingungen vor einer Registrierung.
Zwischen Winshark mit 9,5 und Loki mit 9,4 liegt kaum ein Unterschied, während Gransino mit 8,8 und BetAlice mit 8,7 im unteren Mittelfeld der zehn Marken liegen. Divaspin erreicht 9,3, CrownPlay 9,2, DragonSlots 9,1, SkyCrown 9,0 und SlotsGem 8,9 – eine Reihenfolge, die vor allem Unterschiede bei Bonusbedingungen, Auszahlungswegen und Spieleumfang abbildet.
Lizenzbehörden im Vergleich: Curaçao, Anjouan und Tobique
Curaçao vergibt Lizenzen über die Curaçao Gaming Control Board, kurz GCB. Winshark führt eine solche Lizenz mit der Nummer OGL/2024/589/0556. DragonSlots nennt ebenfalls eine Lizenz aus Curaçao, jedoch ohne veröffentlichte Nummer. SlotsGem verweist auf dieselbe Behörde, ebenfalls ohne Nummer. Anjouan ist eine kleinere Behörde: Loki, CrownPlay, BetAlice und Spins of Glory berufen sich auf sie, jeweils ohne veröffentlichte Nummer. Die Tobique Gaming Commission wiederum steht hinter SkyCrown. Keine dieser drei Stellen ist mit der deutschen GGL vergleichbar oder an OASIS angebunden.
Divaspin und Gransino: wenn die Lizenzangabe fehlt
Divaspin nennt weder auf der Startseite noch in den eigenen Geschäftsbedingungen einen Regulierer, eine Lizenznummer oder eine Betreiberfirma – die Bedingungen sprechen lediglich von der „company operating the Website". casino.guru kommt in der eigenen Prüfung zum selben Schluss: „does not have a gambling license". In Vergleichsportalen kursieren dazu vier widersprüchliche Behauptungen, eine davon mit einer offensichtlichen Platzhalter-Nummer; keine davon ist belegt. Bei Gransino verhält es sich ähnlich: Weder Lizenz noch Betreiberfirma sind auffindbar. Für beide Marken steht deshalb hier ausdrücklich „ohne Lizenzangabe" statt eines geratenen Regulierers.
Betreiberfirmen hinter den Marken
Hinter Winshark steht laut Anbieterangaben die GBL Solutions N.V., hinter Loki die TESSERA LIMITED SRL. CrownPlay, BetAlice und Spins of Glory werden von derselben Firma betrieben, der NovaForge Ltd. DragonSlots nennt die TechSolutions Group N.V. als Betreiber, SkyCrown die Metlait SRL und SlotsGem die Latcas B.V. Für Divaspin und Gransino ist dagegen keine Betreiberfirma bekannt – ein weiterer Unterschied zu den übrigen acht Marken.
Registrierung ohne OASIS-Abfrage: was das technisch bedeutet
Auch ohne Sperrdatei-Abfrage bleibt die Prüfung der Bonusbedingungen Sache der Spielerin oder des Spielers.
Bei Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem, Gransino, BetAlice und Spins of Glory läuft die Kontoeröffnung über das jeweils eigene Anmeldeformular des Anbieters. Geprüft werden dabei in aller Regel Alter, E-Mail-Adresse und die für Ein- und Auszahlung genutzte Zahlungsmethode – nicht aber ein Abgleich mit einer deutschen Behördendatenbank, weil dafür schlicht die technische Anbindung fehlt. Welche Unterlagen für eine spätere Auszahlung nötig sind, legt jeder Anbieter in den eigenen Geschäftsbedingungen fest.
Die Identitätsprüfung selbst folgt bei den zehn Anbietern eigenen, international üblichen Standards und dient vor allem der Geldwäscheprävention sowie der Alterskontrolle. Wie streng und wie schnell diese Prüfung abläuft, unterscheidet sich von Marke zu Marke und hängt auch von der gewählten Zahlungsmethode ab. Divaspin etwa gibt an, größere Auszahlungen erst nach Abschluss dieser Prüfung freizugeben, was die weiter unten genannten Bearbeitungszeiten mit erklärt.
Der Unterschied zur Anmeldung bei einem deutschen Erlaubnisinhaber
Bei einem deutschen Erlaubnisinhaber gehört die Abfrage der Sperrdatei fest zum Anmeldeprozess und kann von niemandem übersprungen werden, auch nicht vom Anbieter selbst. Bei den hier verglichenen zehn Marken entfällt dieser einzelne Schritt, weil die deutsche Erlaubnis und damit der Zugriff auf die Datenbank fehlen – alle übrigen Teile der Anmeldung, von der E-Mail-Bestätigung bis zur Zahlungsprüfung, laufen unabhängig davon wie bei jedem anderen Anbieter auch.
Auch ohne Anbindung an eine zentrale Sperrdatei bieten viele Anbieter eigene, freiwillige Werkzeuge an: Einzahlungslimits, die sich im Kundenkonto einstellen lassen, zeitlich befristete Pausen oder eine dauerhafte Selbstsperre beim jeweiligen Anbieter. Diese Werkzeuge gelten dann ausschließlich bei dem einen Anbieter, bei dem sie gesetzt wurden, und wirken nicht automatisch bei einem anderen der zehn hier vorgestellten Casinos. Wer mehrere dieser Anbieter gleichzeitig nutzt, muss ein Limit deshalb bei jedem Anbieter einzeln einrichten.
Verantwortungsvolles Spielen bleibt Sache des Anbieters
Glücksspiel ist ausschließlich Personen ab 18 Jahren vorbehalten und kann ein Suchtrisiko bergen. Unabhängig davon, ob ein Anbieter an OASIS angebunden ist oder nicht, gehören ein selbst gesetztes Budget und regelmäßige Pausen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit diesen Angeboten. Wer eigene Grenzen nicht mehr einhalten kann, sollte die Limit- und Sperrfunktionen des jeweiligen Anbieters nutzen oder sich an eine Beratungsstelle wenden.
Vertrauen prüfen: Betreiber, Auszahlungswege und Datenschutz
Weil keiner der zehn Anbieter einer deutschen Erlaubnis unterliegt, gibt es auch keine GGL-Aufsicht, an die sich Spielerinnen und Spieler bei Problemen wenden könnten. An die Stelle einer solchen Aufsicht treten unabhängige Datenbanken wie AskGamblers, Gamblescope und casino.guru, auf die sich diese Seite bei sieben der zehn Marken stützt. Diese Datenbanken sammeln unter anderem Nutzerbeschwerden, prüfen Geschäftsbedingungen und vergeben eigene Sicherheitsbewertungen – ein Ersatz für eine Behördenaufsicht sind sie damit ausdrücklich nicht.
casino.guru etwa vergibt einen sogenannten Safety Index, der unter anderem Transparenz, Beschwerdequote und Fairness der Geschäftsbedingungen berücksichtigt. Für Divaspin liegt dieser Index laut Prüfbericht 12/2025 bei 7,0 und wird dort als „Above average" eingestuft. Für die übrigen neun Marken lag der Redaktion kein vergleichbarer Indexwert vor, weshalb hier bewusst keine Zahl genannt wird.
Zur selben Prüfung gehört bei Divaspin auch eine kritische Anmerkung: casino.guru bewertet die eigenen Geschäftsbedingungen als „somewhat unfair", weil Gewinne gekappt werden können, wenn nach Erfüllung der Umsatzpflicht nicht sofort eine Auszahlung beantragt wird, und weil sogenanntes Bonus-Hunting sowie risikoarmes Spiel als Verstoß gegen die Bedingungen gilt. Das ist eine neutrale Einordnung einer unabhängigen Prüfstelle, kein Werbeargument.
Warum die Redaktion nicht bei allen zehn Anbietern selbst geprüft hat
Direkten Zugriff auf die eigene Seite hatte die Redaktion nur bei Loki, BetAlice und Spins of Glory; die übrigen sieben Anbieter weisen Anfragen aus unserem Netz per Cloudflare ab. Für Winshark, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem und Gransino stammen sämtliche Zahlen deshalb aus den genannten Datenbanken und nicht aus eigener Anschauung. Genau deshalb ist im Text durchgehend von Anbieterangaben oder von Bonusbedingungen die Rede, nie von einer eigenen Einzahlung oder einer eigenen Auszahlungserfahrung.
Divaspin bildet dabei eine Ausnahme: Die Redaktion hat die Angaben am 26.09.2026 direkt bei divaspin.com geprüft, anhand der Seiten zu den Willkommensboni, der Auszahlungshilfe und der eigenen Geschäftsbedingungen in Version 1.12 vom 19.08.2026. Ergänzt wurden diese Angaben durch den bereits erwähnten casino.guru-Bericht aus 12/2025. Diese Kombination aus Erstquelle und unabhängiger Datenbank ist bei keiner der übrigen neun Marken in gleicher Form möglich.
Deutschland fehlt bei Divaspin – ein Beispiel für fehlende Lokalisierung
Eine deutschsprachige Version der Seite gibt es bei Divaspin nicht: Der Aufruf einer /de/-Adresse leitet auf die englische Version um, und die Sprachauswahl selbst zeigt ausschließlich Englisch an. In der Länderliste der Zahlungsseite mit insgesamt 107 Ländern taucht Deutschland gar nicht erst auf – anders als etwa Bulgarien, Dänemark oder Polen steht Deutschland allerdings auch nicht auf der eigentlichen Sperrliste der Geschäftsbedingungen. Über eine deutsche Verfügbarkeit oder deutsche Zahlungsmethoden lässt sich daraus nichts Konkretes ableiten.
Wie zugänglich und wie transparent ein Anbieter mit seinen eigenen Angaben umgeht, zeigt sich auch am Support: Divaspin nennt einen rund um die Uhr erreichbaren Live-Chat sowie die Adresse [email protected] und wurde nach Angaben von casino.guru im Jahr 2025 gegründet. Bei Gransino dagegen ist außer den Bonusbedingungen kaum etwas dokumentiert. Solche Unterschiede in der Offenlegung gehören für Spielerinnen und Spieler mit zu den Kriterien, an denen sich die Seriosität eines Anbieters ohne deutsche Erlaubnis ablesen lässt.
Bonusbedingungen im Detail: Auszahlungsgrenzen und Ausschlüsse
Ein hoher Prozentsatz beim Willkommensbonus sagt noch nichts darüber aus, wie viel davon am Ende tatsächlich ausgezahlt wird. Divaspin begrenzt die Auszahlung aus dem Bonus selbst auf den 10-fachen Bonusbetrag; Gewinne aus den Freispielen sind zusätzlich gedeckelt – auf 50 € bei bis zu 50 Freispielen und auf 100 € bei mehr als 50 Freispielen. Alles darüber hinaus verfällt laut den eigenen Bonusbedingungen des Anbieters.
Nicht jede Einzahlungsmethode qualifiziert dabei automatisch für einen Bonus: Bei Divaspin zählen Einzahlungen per Neteller oder Skrill ausdrücklich nicht für das Willkommenspaket. Solche Ausschlüsse sind in der Branche keine Seltenheit, weshalb sich ein Blick in die vollständigen Bonusbedingungen vor der ersten Einzahlung lohnt – unabhängig davon, für welchen der zehn Anbieter man sich entscheidet.
Freispiele: an welche Slots sie gebunden sind
Freispiele gelten meist nur für ausgewählte Slots und eigene Umsatzbedingungen.
Freispiele sind bei den meisten Anbietern an bestimmte Slots gebunden und können eine eigene Umsatzpflicht haben, die von der für Einzahlung und Bonus getrennt ist. SlotsGem etwa lässt den kompletten Bonus ausschließlich für Slots gelten und setzt dafür eine kürzere Frist von 7 Tagen an als andere Anbieter. Wie unterschiedlich Einzahlungs- und Freispiel-Umsatz behandelt werden können, zeigt sich am Beispiel Divaspin, das für Freispielgewinne eine höhere Umsatzstufe ansetzt als für den eigentlichen Bonusbetrag.
Wenn die Auszahlung selbst gedeckelt ist
Divaspin staffelt zusätzlich die Auszahlungslimits nach VIP-Stufe: 500 € pro Tag und 7.000 € pro Monat in der niedrigsten Stufe, gefolgt von 500 €/10.000 €, 800 €/12.000 €, 1.000 €/15.000 € und schließlich 1.500 €/20.000 € in der höchsten Stufe. Für die übrigen neun Anbieter liegen der Redaktion keine vergleichbar detaillierten Stufenmodelle vor.
Inaktivität und andere versteckte Kosten
Divaspin erhebt nach den eigenen Geschäftsbedingungen eine Inaktivitätsgebühr von 5 € pro Monat, sobald ein Konto längere Zeit nicht genutzt wird. Für die übrigen neun der zehn Anbieter liegt der Redaktion dazu keine Angabe vor. Solche Gebühren stehen meist an einer wenig auffälligen Stelle der Geschäftsbedingungen, weshalb sich ein vollständiges Lesen vor der Kontoeröffnung auszahlt.
Live-Casino bei Anbietern ohne OASIS: was sich sagen lässt – und was nicht
International tätige Anbieter ohne deutsche Erlaubnis werben häufig mit einem umfangreichen Live-Casino-Bereich. Für die zehn hier verglichenen Marken – Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem, Gransino, BetAlice und Spins of Glory – liegen der Redaktion dazu jedoch keine im Rahmen dieser Recherche geprüften Einzelheiten vor, etwa zu bestimmten Tischen, Studios oder Sprachen der Dealer. Statt solche Details zu erraten, beschränkt sich dieser Abschnitt bewusst auf das, was tatsächlich belegt ist.
Warum hier keine Einzelheiten zu Tischen und Studios stehen
Sieben der zehn Anbieter waren aus dem Netz der Redaktion heraus nicht erreichbar, weil sie Zugriffe per Cloudflare abweisen; bei den drei erreichbaren Seiten – Loki, BetAlice und Spins of Glory – lag der Schwerpunkt der Prüfung auf Bonusbedingungen und Auszahlungswegen, nicht auf dem Live-Bereich. Eine Aussage über einzelne Tischanbieter oder Studios ließe sich deshalb nur auf Vermutung stützen, und genau das soll diese Seite nicht tun.
Support als Ersatzmaßstab
Wo sich Einzelheiten zum Spielangebot nicht belegen lassen, bleibt der Kundensupport ein Hinweis auf die Erreichbarkeit eines Anbieters insgesamt. Divaspin etwa nennt einen durchgehend erreichbaren Live-Chat sowie die Adresse [email protected], unabhängig vom jeweils gewählten Spielbereich. Bei den übrigen neun Marken liegen der Redaktion keine vergleichbar konkreten Angaben zum Support vor.
Worauf sich ein Vergleich seriös stützen lässt
Wer sich für den Live-Bereich eines der zehn Anbieter interessiert, findet die tatsächlich verfügbaren Tische am zuverlässigsten direkt in der eigenen Lobby des jeweiligen Casinos, nach dem Log-in und unabhängig von Marketingtexten Dritter. Diese Seite nennt an dieser Stelle bewusst keine Zahlen oder Namen, die sich nicht auf eine der genannten Quellen zurückführen lassen.
Spieleauswahl der zehn Anbieter: Zahlen, die sich belegen lassen
Wie viele Spiele ein Anbieter tatsächlich im Angebot hat, lässt sich unterschiedlich gut belegen: Manche Marken nennen einen eigenen Zähler auf der Startseite, für andere liegen nur Schätzwerte aus unabhängigen Datenbanken vor. Bei Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, SkyCrown, SlotsGem und Gransino gibt es zumindest eine Größenordnung, auf die sich verweisen lässt.
Bei DragonSlots, BetAlice und Spins of Glory dagegen fehlt der Redaktion eine belastbare Zahl zum Spieleumfang – deshalb wird hier bewusst keine genannt, statt eine Schätzung als Fakt auszugeben. Auch bei den übrigen sieben Marken handelt es sich um Angaben der Anbieter oder von Vergleichsportalen, nicht um eine von der Redaktion selbst gezählte Bibliothek.
Winshark, CrownPlay und SlotsGem: die größten Bibliotheken
Winshark führt mit einem Angebot von 15.000+ Spielen die Liste der zehn Marken an. CrownPlay kommt nach eigenen Angaben auf über 10.000 Spiele, SlotsGem auf 10.000+. Bei allen drei Anbietern macht der Slot-Bereich den weitaus größten Teil des Portfolios aus, wie es bei international ausgerichteten Marken dieser Größenordnung üblich ist.
Divaspin, SkyCrown und Gransino im Mittelfeld
Divaspin nennt auf der eigenen Startseite einen Zähler von rund 9.600 Spielen. SkyCrown liegt laut unabhängigen Datenbanken bei über 7.000, Gransino bei rund 6.000. Alle drei bewegen sich damit unterhalb der drei größten Bibliotheken, aber deutlich über dem, was ein durchschnittliches deutsches Erlaubnis-Casino anbietet.
Loki, DragonSlots, BetAlice und Spins of Glory: Zahlen mit Vorbehalt
Für Loki kursiert die Angabe 6.000+ Slots, allerdings widersprechen sich die von der Redaktion eingesehenen Quellen in diesem Punkt, weshalb der Wert hier nur mit diesem Vorbehalt steht. Für DragonSlots, BetAlice und Spins of Glory liegt überhaupt keine belastbare Zahl vor. Wer den genauen Spieleumfang kennen möchte, findet die verlässlichste Angabe deshalb direkt in der Lobby des jeweiligen Anbieters.
Einzahlung, Auszahlung und mobile Nutzung bei den zehn Anbietern
Wie schnell eine Auszahlung tatsächlich ankommt, hängt bei allen zehn Anbietern stark von der gewählten Methode ab: E-Wallets sind fast durchgängig schneller unterwegs als Bank- oder Kartenzahlungen. Winshark etwa bearbeitet E-Wallet-Auszahlungen nach eigenen Angaben innerhalb von 0 bis 24 Stunden, während Bank- oder Kartenzahlungen 3 bis 5 Tage in Anspruch nehmen können. Bei Loki soll die Bearbeitung allgemein innerhalb von 0 bis 48 Stunden erfolgen, E-Wallet- und Krypto-Auszahlungen sogar innerhalb einer Stunde.
DragonSlots nennt für Auszahlungen allgemein 0 bis 72 Stunden, für E-Wallets 0 bis 24 Stunden und für Banküberweisungen 1 bis 7 Tage. SkyCrown kommt auf denselben allgemeinen Rahmen von 0 bis 72 Stunden, wobei E-Wallets hier bereits innerhalb einer Stunde bearbeitet werden sollen und Bank- oder Kartenzahlungen 1 bis 5 Tage dauern. Auch diese Werte stammen aus den Angaben der Anbieter selbst, nicht aus einer eigenen Auszahlung der Redaktion.
Werktage statt Stunden: SlotsGem, CrownPlay, Gransino, BetAlice und Spins of Glory
SlotsGem gibt für Auszahlungen eine Bearbeitungszeit von bis zu 3 Tagen an, CrownPlay und BetAlice nennen jeweils 3 Werktage. Gransino bearbeitet Auszahlungen nach eigenen Angaben innerhalb von 1 bis 3 Werktagen. Spins of Glory zahlt über E-Wallets meist innerhalb von 24 Stunden aus, bei Kartenzahlungen dauert es 1 bis 3 Werktage.
Divaspin: Bearbeitungszeit und Auszahlungsweg im Detail
Divaspin bearbeitet Auszahlungsanträge nach den eigenen Geschäftsbedingungen innerhalb von bis zu 3 Werktagen, montags bis freitags. Danach kommt je nach gewählter Methode noch die Laufzeit des Zahlungswegs selbst hinzu – bei einer Banküberweisung zusätzlich 3 bis 5 Werktage. Wer eine schnellere Auszahlung möchte, ist bei diesem Anbieter mit einer anderen Methode als der klassischen Überweisung besser bedient.
Mobile Nutzung ohne eigene App-Angabe
Für keinen der zehn Anbieter liegt der Redaktion eine belastbare Angabe zu einer eigenen mobilen App vor. Die Seiten von Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem, Gransino, BetAlice und Spins of Glory lassen sich jedoch grundsätzlich auch über den mobilen Browser aufrufen. Vor der Installation einer angeblichen App aus einer anderen Quelle als der offiziellen Anbieterseite ist in jedem Fall Vorsicht angebracht.
Zehn Anbieter ohne OASIS-Sperre: Stärken und Risiken im Überblick
Winshark Casino
Lizenz Curaçao (GCB) · 9.5/10
Vorteile
Nachteile
Loki Casino
Lizenz Anjouan · 9.4/10
Vorteile
Nachteile
Divaspin Casino
Lizenz keine Angabe · 9.3/10
Vorteile
Nachteile
CrownPlay Casino
Lizenz Anjouan · 9.2/10
Vorteile
Nachteile
DragonSlots Casino
Lizenz Curaçao · 9.1/10
Vorteile
Nachteile
SkyCrown Casino
Lizenz Tobique · 9.0/10
Vorteile
Nachteile
SlotsGem Casino
Lizenz Curaçao · 8.9/10
Vorteile
Nachteile
Gransino Casino
Lizenz keine Angabe · 8.8/10
Vorteile
Nachteile
BetAlice Casino
Lizenz Anjouan · 8.7/10
Vorteile
Nachteile
Spins of Glory Casino
Lizenz Anjouan · 8.6/10
Vorteile
Nachteile
Tanja Ehlers
Redakteurin · Fokus auf Anbieter ohne deutsche Lizenz und OASIS-Anbindung
Stand: 25. Juli 2026
Das OASIS-Sperrsystem betrifft viele Spieler in Deutschland unmittelbar. Dieser Beitrag ordnet ein, welche Anbieter technisch nicht daran angeschlossen sind und worauf Interessierte bei Lizenz, Bonusbedingungen und Auszahlungsfristen achten sollten. Grundlage sind die veröffentlichten AGB und Bonusbedingungen der Anbieter sowie unabhängige Datenbanken wie casino.guru und AskGamblers.
Methodik: Jedes Casino wird anhand mehrerer Kriterien eingeordnet: Lizenzstatus, die von den Anbietern genannten Auszahlungsfristen, Umsatzbedingungen (Wagering), Qualität des Bonusangebots und Zahlungsmethoden. Die Einordnung stützt sich auf Anbieterangaben und unabhängige Datenbanken wie casino.guru; sie ist unabhängig von Affiliate-Provisionen.
Transparenz: Stand 25. Juli 2026, nächste Prüfung im Oktober 2026. Diese Seite erhält eine Affiliate-Provision über die Anbieter-Links zu den zehn vorgestellten Casinos; das beeinflusst die Bewertungen nicht. Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt und kann süchtig machen. Hilfe bei Spielsucht: BZgA Spielsucht · GambleAware.
Kein LUGAS-Eintrag nötig – ich konnte sofort mit dem Spielen beginnen. Das Interface ist auf Deutsch und sehr intuitiv gestaltet.
Beate U.
23 Juli 2026
★★★★★
Spielen ohne deutsche Sperre war für mich eine Erleichterung. Die Auszahlung von 500 Euro per Banküberweisung kam nach einem Werktag.
Rudolf V.
21 Juli 2026
★★★★
Spielen ohne Sperre ist angenehm, aber ein breiteres Sportangebot wäre schön. Slots und Live-Casino sind dafür sehr gut aufgestellt.
Anneliese W.
20 Juli 2026
★★★★★
Keine deutsche Sperreintragung nötig – Registrierung dauerte drei Minuten. Der Bonusbetrag war nach 24 Stunden auszahlbar.
Gunter G.
19 Juli 2026
★★★★★
Sperre-freies Spielen mit internationaler Lizenz – genau mein Ding. Die iOS-App ist stabil und produzierte keine nervösen Abstürze.
Claudia C.
19 Juli 2026
★★★★
Kein Sperrsystem – super, aber die Auszahlung per Überweisung dauerte drei Tage. Skrill wäre vermutlich schneller gegangen.
Übliche Zahlungswege ohne OASIS-Verknüpfung
Diese Casinos verzichten zwar auf die OASIS-Verknüpfung, bieten aber in der Regel gängige Zahlungswege wie Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, PayPal, Paysafecard, Bitcoin oder SEPA-Überweisung für Ein- und Auszahlungen an.
Zehn internationale Anbieter stehen in diesem Vergleich, weil sie nicht an das deutsche OASIS-System angebunden sind: Winshark, Loki, Divaspin, CrownPlay, DragonSlots, SkyCrown, SlotsGem, Gransino, BetAlice und Spins of Glory. Die meisten von ihnen halten eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder von der Tobique Gaming Commission; bei Divaspin und Gransino liegt laut den verfügbaren Quellen keine Lizenzangabe vor. Mindesteinzahlungen bewegen sich je nach Anbieter zwischen 10 € und 20 €, die Umsatzanforderungen meist zwischen 35x und 45x. Wer sich für einen der zehn Anbieter entscheidet, sollte vor der ersten Einzahlung die aktuellen Bonusbedingungen und Auszahlungsfristen auf der jeweiligen Anbieterseite prüfen, da sich die Angaben zwischen den Casinos deutlich unterscheiden.
Welche Folgen hat eine OASIS-Sperre für Spieler?
Die OASIS-Sperrdatei wird vom Regierungspräsidium Darmstadt geführt und ist an alle Online-Casinos mit deutscher Erlaubnis angeschlossen. Wer dort eingetragen ist, wird bei diesen Anbietern beim Log-in oder bei der Registrierung abgewiesen. Die zehn in diesem Vergleich genannten Casinos halten dagegen keine deutsche Erlaubnis und fragen die Sperrdatei technisch nicht ab; eine bei einem deutschen Anbieter eingerichtete Sperre wirkt dort also nicht automatisch. Das bedeutet zugleich: Der staatliche Spielerschutz über OASIS und der Beschwerdeweg über die GGL greifen bei diesen Anbietern nicht. Eine Selbstsperre wird in aller Regel aus gutem Grund beantragt; wer sie eingerichtet hat, sollte sie respektieren und im Zweifel eine Beratungsstelle kontaktieren.
Gibt es Casinos ohne OASIS mit Paysafecard?
Ob Paysafecard bei einem der zehn hier vorgestellten Anbieter zur Einzahlung verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Casino und teils vom Wohnsitzland ab; eine pauschale Antwort für alle zehn Adressen lässt sich daraus nicht ableiten. Verlässlich ist allein die Kassenseite des jeweiligen Anbieters nach der Registrierung. Wer Wert auf eine anonyme Einzahlung legt, sollte vor der ersten Transaktion gezielt prüfen, welche Zahlungswege der gewählte Anbieter tatsächlich führt, statt sich auf allgemeine Vergleichsseiten zu verlassen. Für Auszahlungen gilt bei den meisten Anbietern ohnehin ein anderer, meist kleinerer Methodenkatalog als für die Einzahlung. Es gelten stets die AGB des jeweiligen Anbieters.
Darf ich ein Online-Casino nutzen, wenn ich gesperrt bin?
Wer in der OASIS-Sperrdatei eingetragen ist, wird bei allen Casinos mit deutscher Erlaubnis technisch abgewiesen, da diese Anbieter zur Abfrage verpflichtet sind. Anbieter ohne deutsche Erlaubnis wie die zehn hier verglichenen Casinos fragen diese Datei nicht ab, sodass eine Registrierung dort technisch möglich bleibt. Das ändert nichts an den Gründen, aus denen die Sperre ursprünglich beantragt wurde. Wer sich wegen eines problematischen Spielverhaltens gesperrt hat, sollte diesen Weg nicht zur Umgehung der eigenen Sperre nutzen, sondern sie respektieren und sich an eine Beratungsstelle wenden. Verantwortungsvolles Spielen bleibt unabhängig vom gewählten Anbieter die eigene Aufgabe.
Gibt es neue Online-Casinos ohne OASIS-Anbindung?
Innerhalb dieses Vergleichs zählt Divaspin zu den jüngeren Adressen: Laut casino.guru wurde der Anbieter erst 2025 gegründet. Bei den übrigen neun Anbietern liegen keine belastbaren Gründungsdaten vor, weshalb hier keine Alterseinstufung vorgenommen wird. Statt auf das Gründungsjahr zu schauen, lohnt sich ein Blick auf Lizenzangabe, veröffentlichte Bonusbedingungen und die Bearbeitungsfristen für Auszahlungen – diese Punkte verraten mehr über die Seriosität eines Anbieters als sein Alter. Unabhängige Datenbanken wie casino.guru oder AskGamblers helfen zusätzlich bei der Einordnung neuer wie etablierter Adressen.
Welche Anbieter sind nicht an die OASIS-Sperrdatei angebunden?
Grundsätzlich Anbieter, die keine deutsche Erlaubnis besitzen und deshalb nicht an die OASIS-Sperrdatei angeschlossen sind – etwa die in diesem Vergleich genannten Casinos mit Lizenzen aus Curaçao, Anjouan oder von der Tobique Gaming Commission sowie die beiden Anbieter ohne dokumentierte Lizenzangabe. Vor einer Registrierung sollten Lizenz, Auszahlungsfristen und Bonusbedingungen des jeweiligen Anbieters geprüft werden, da sich diese zwischen den zehn Adressen deutlich unterscheiden. Wichtig bleibt: Ohne deutsche Erlaubnis gibt es weder eine Anbindung an OASIS noch einen deutschen Beschwerdeweg über die GGL.
Was ändert sich beim Spielen, wenn ich gesperrt bin?
Technisch lässt sich das bei Anbietern ohne deutsche Erlaubnis nicht verhindern, da diese nicht an die deutsche Sperrdatei angebunden sind. Mehrere der hier verglichenen Anbieter stellen aber eigene Limit-Funktionen für Einzahlung, Verlust oder Sitzungsdauer sowie eine Selbstausschluss-Option im Kundenkonto bereit. Diese Werkzeuge ersetzen keine staatliche Sperre, lassen sich aber nutzen, um das eigene Spielverhalten einzuschränken. Bei anhaltenden Problemen ist eine Beratungsstelle der richtige Ansprechpartner, nicht die Kontoeinstellungen eines einzelnen Anbieters. Verantwortungsvolles Spielen bleibt Voraussetzung, unabhängig davon, ob ein Anbieter an OASIS angebunden ist.
Wie lange gilt eine Sperre im OASIS-System?
Wie lange eine OASIS-Sperre gilt, hängt von der gewählten Art ab: Eine befristete Selbstsperre gilt für den beantragten Zeitraum, eine unbefristete Sperre bleibt bestehen, bis sie förmlich beim Regierungspräsidium Darmstadt aufgehoben wird. Diese Fristen betreffen ausschließlich Anbieter mit deutscher Erlaubnis, die zur OASIS-Abfrage verpflichtet sind. Die zehn in diesem Vergleich genannten Anbieter sind davon unberührt, weil sie technisch nicht an die Sperrdatei angeschlossen sind – das ändert aber nichts an den Gründen, aus denen die eigene Sperre ursprünglich beantragt wurde. Wer über Dauer oder Aufhebung der eigenen Sperre unsicher ist, sollte sich direkt an die zuständige Behörde oder eine Beratungsstelle wenden.
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